Abd ar-Rahman Munif

Abd ar-Rahman Munif Mudun al-Milh (I-V)

Mudun al-Milh (I-V)


Sprache: Arabisch
11. Auflage ()
Paperback, 2400 Seiten
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Salz­städte in 5 Bänden. Nur der Regen, die Kara­wanen und das Gebet bestimmen den Rhythmus der Oase. Bis eines Tages Fremde die Stille jäh zerreißen, Ameri­kaner, die nur nach einem trachten: dem Öl unter dem Wüsten­sand. Voller Schre­cken erleben die Dorf­be­wohner, wie erst die Palmen, dann sie entwur­zelt werden. Das längste Roman­werk der modernen arabi­schen Lite­ratur. Es handelt sich dabei um die der offi­zi­ellen Geschichts­sch­rei­bung wider­sp­re­chenden Gegen­ge­schichte Saudi-Arabiens, das durch die von Amerika forcierte Ölför­de­rung in einen über­stürzten Wandel getrieben wurde. Dem Autor Abdal­rahman Munif hat diese Darstel­lung den Entzug der saudia­ra­bi­schen Staats­bür­ger­schaft einge­tragen. Dabei sei Munif keines­wegs ein Nost­al­giker, der alle Neue­rungen als Teufels­werk dars­tellt, betont Amman. Der Rezen­sent findet zwar, dass manches breiter darge­s­tellt wird, als dem Span­nungs­bogen gut tut, und er merkt auch an, dass die darge­s­tellten Ameri­kaner ziem­lich blass bleiben. Dafür lobt er nach­drück­lich die Schil­de­rungen der arabi­schen Elite und er hat viele beein­dru­ckende, weil merk­wür­dige Charak­tere in diesem Roman gefunden. Dieses Buch ist eine Mischung aus tradi­tio­nellem Volks­roman, der manchen sagen­haften Zug hat, und litte­ra­ture engagee , die Miss­stände anpran­gert, meint Amman.