Mahmud Darwisch

Mahmud Darwisch Al-Diwan (I-III)

Al-Diwan (I-III)

Riyad Ar-Rayess
Sprache: Arabisch
1. Auflage ()
Gebunden, 1260 Seiten
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Gesam­melte Werke. In 3 schönen und gebun­denen Bänden sind hier die Werke von Darwish erst­malig in einer Edition gesam­melt. Mahmud Darwisch (1941-2008) war ein paläs­ti­nen­si­scher Dichter. Mahmud Darwisch stammt aus einer land­be­sit­zenden sunni­ti­schen Familie, seine Mutter war die Tochter des Bürger­meis­ters des Nach­bar­ortes. Er ist der zweite Sohn und hat noch vier Brüder und drei Schwes­tern. Darwisch flüch­tete 1948 mit seiner Familie in den Libanon, wo die Familie zuerst in Jezzin, nach einigen Monaten jedoch in Damur lebte. Bald kehrte Mahmud Darwisch mit seiner Familie heim­lich nach Paläs­tina zurück. Da das Heimat­dorf der Familie zwei Kibbuzim hatte weichen müssen, siedelte sich seine Familie im Dorf Dayru l-Assad an. Nach einer Protest­ak­tion geriet er als 14jäh­riger in ein israe­li­sches Gefängnis. Er lernte in der Schule Hebräisch und las daraufhin Klas­siker der Welt­li­te­ratur und die Bibel auf hebräisch. Nach dem Besuch der Ober­schule in Nazaret ging er nach Haifa. 1969 ging Darwisch für ein Jahr nach Moskau, um dort zu studieren. Danach lebte er im Exil in Kairo, ab 1972 in Beirut, das er wegen des Einmarschs der Israelis 1982 verließ, danach auf Zypern, in Tunis und Paris. Seit 1996 lebt er in Amman und Ramallah. Er wurde Direktor des Pales­tine Rese­arch Center der PLO und Heraus­geber der Zeit­schrift Paläs­ti­nen­si­sche Ange­le­gen­heiten sowie der Lite­ra­tur­zeit­schrift Al-Karmal (Der Karmel). Von 1987 bis 1993 war er Mitg­lied des Paläs­ti­nen­si­schen Natio­nal­rats und am 14. November 1988 Mitver­fasser der Prokla­ma­tion des Paläs­ti­nen­si­schen Staates. Er erhielt natio­nale und inter­na­tio­nale Auszeich­nungen, darunter 1983 den Lenin-Preis, 2001 den Lannan Cultural Freedom Award, 2003 den Erich-Maria-Remarque-Frie­den­s­preis der Stadt Osna­brück und 2004 den Prince Claus Award. Mahmoud Darwish ist einer der heraus­ra­genden zeit­ge­nös­si­schen Dichter in der arabi­schen Welt und weithin als die poeti­sche Stimme des paläs­ti­nen­si­schen Volkes aner­kannt. In seinen Werken setzt er sich glei­cher­maßen gegen Unrecht und Unter­drü­ckung wie für eine fried­liche und gerechte Koexis­tenz paläs­ti­nen­si­scher Araber und israe­li­scher Juden ein. Er wird dafür verehrt, dem kollek­tiven Schmerz über Vert­rei­bung und Exil und der unsterb­li­chen Liebe zu einer verlo­renen Heimat ergrei­fend Ausdruck verliehen zu haben. In Europa, beson­ders in Fran­k­reich, wurde seine Poesie begeis­tert aufge­nommen. Seine Werke sind in mehr als 20 Spra­chen über­setzt worden.