Sahar Khalifa

Sahar Khalifa Al-Mirath

Al-Mirath


Sprache: Arabisch
1. Auflage
Paperback, 318 Seiten
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Die führ­ende paläs­ti­nen­si­sche Autorin mit einem Roman über das West­jord­an­land unserer Tage. »Ich kam ins West­jord­an­land auf der Suche nach ihm, auf der Suche nach meinem Gesicht in der Fremde. Um zu erfahren, wie es weiter­gehen würde. Wie weit ist die Entfer­nung zwischen New York und Wadi al-Raihan!«. Sena ist in Broo­klyn als Tochter eines paläs­ti­nen­si­schen Krämers aufge­wachsen. Sie ist erfolg­reiche Anthro­po­login, hat zwei Autos, trai­niert Aerobic, besucht Partys auf Jachten, in Botschaften, an Swim­ming-Pools. Eines Tages erhält sie eine Nach­richt aus dem West­jord­an­land: Ihr seit langem verschol­lener Vater liegt im Sterben. Kurz entsch­lossen packt sie die Koffer und fährt zurück in ihr Land, das sie nicht kennt und von dem sie nicht weiß, ob es ihre Heimat ist. Die Wirk­lich­keit bricht über sie herein. Das Land ist in Aufruhr, die Menschen sind aufge­wühlt. Ihre weit­ver­zweigte Sippe bestaunt die ange­reiste Fremde, fürchtet um die Erbschaft des reichen Vaters und begegnet ihr mit Miss­trauen. Aber sie gewinnt auch neue Freunde aus allen Schichten und poli­ti­schen Lagern des zerris­senen Landes. Mit ihrem Cousin gründet sie in einer verlas­senen Burg­ruine ein kultu­relles Zentrum. Mitten in der glanz­vollen Eröff­nung mit Poli­ti­kern, Konsuln und Jour­na­listen explo­diert im Garten eine Granate, es kommt zum Tumult. Der eigene Sicher­heits­di­enst, israe­li­sche Soldaten und demon­s­trie­rende Siedler stehen sich an den Stra­ßen­sperren gegen­über.