Taleb Al-Refai

Taleb Al-Refai Samar kalimat

Samar kalimat

Dar al-Mada
Sprache: Arabisch
1. Auflage ()
, 271 Seiten
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Taleb Al-Refai wurde 1958 in Kuwait geboren. Er studierte Inge­nieur­wis­sen­schaften an der Univer­sität seiner Heimat­stadt. Bereits während seiner Studen­ten­zeit Mitte der 1970er Jahre veröf­f­ent­lichte er erste Kurz­ge­schichten in kuwai­ti­schen Tages­zei­tungen. Später erschienen lite­ra­tur­kri­ti­sche Essays, Kolumnen und Kurz­ge­schichten in zahlen­rei­chen arabi­schen Zeitungen und Zeit­schriften. Bis Mitte der 1990er Jahre arbei­tete Al-Refai haupt­be­ruf­lich als Inge­nieur und wech­selte dann zum Natio­nalen Rat für Kultur, Kunst und Lite­ratur. Taleb Al-Refai veröf­f­ent­lichte sechs Kurz­ge­schich­ten­samm­lungen, drei Romane und ein Thea­ter­stück. Einem brei­teren arabi­schen Publikum wurde er mit seinem sozial­kri­ti­schem Roman »Zill asch-schams« (Kairo 1998. Ü: Geruch des Meeres), für das er den kuwai­ti­schen Staat­s­preis für Lite­ratur bekam, widmet er sich mehreren heiklen Themen: dem sexu­ellen Miss­brauch in der Familie, der Unter­drü­ckung der Frau und außer­e­he­li­chen Bezie­hungen. Im Mittel­punkt stehen Hamad und Sarah, die sich an der Univer­sität kennen­lernen und verlieben. Eine Geschichte aus der Vergan­gen­heit belastet diese Bezie­hung und wird von der Eltern­ge­ne­ra­tion auf die Kinder über­tragen. Am Ende kulmi­niert der Roman in einem Gewal­t­aus­bruch: Das Leid scheint sich fort­zu­setzen. Der Kritiker Rasim Al-Madhun schreibt in der über­re­gio­nalen arabi­schen Tages­zei­tung »ash-Sharq al-Awsat« über »Geruch des Meeres«: »Taleb Al-Refai gelingt es, die Masken vom Gesicht der arabi­schen Gesell­schaft zu reißen und die Tragik aufzu­zeigen, die das Schicksal der jungen Gene­ra­tion bestimmt.« Taleb Al-Refai lebt in Kuwait