Alia Mamduch

Alia Mamduch Al-Wala'

Al-Wala'

Dar al-Adab
Sprache: Arabisch
1. Auflage ()
Paperback, 192 Seiten
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In ihrem kunst­voll kompo­nierten Roman schil­dert Alia Mamduch die Begeg­nung von vier Exil-Irakern in England: Mussaab, reich, mächtig und polygam, trifft mit seiner vierten Ehefrau, Widad, jung, hübsch und unter­würfig, in London ein, wo sie von Mussaabs zweiter Frau Huda und ihrem gemein­samen Sohn Masin, der in England studiert und schon ein halber Euro­päer geworden ist, erwartet werden. In einer Art Huis-clos-Situa­tion verbringt das Quar­tett in Masins Haus in Cardiff einige Wochen, die immer wieder von den Ereig­nissen des zweiten Golf­kriegs über­schattet werden. Die Situa­tion ist explosiv, ist doch die Leiden­schaft zwischen Huda und Mussaab aller Kämpfe zum Trotz nie ganz erlo­schen. Die selbst­be­wusste und noch immer rebel­li­sche Huda hat Mussaab einst seiner zahl­losen Affären wegen verlassen und führt längst ein eigen­stän­diges Leben. In den Refle­xionen, Erin­ne­rungen und Begeg­nungen der vier Personen spie­geln sich nicht nur intime Befind­lich­keiten, sondern auch mehrere Jahr­zehnte iraki­scher Geschichte. Alia Mamduch hat die verschie­denen Erzähl­per­spek­tiven subtil und souverän inein­ander verf­lochten. Wie bereits in ihrem Roman Motten­ku­geln, der im Bagdad der fünf­ziger Jahre spielt, über­zeugt sie auch in diesem Werk durch ihre sinn­liche, poeti­sche Sprache.