Alia Mamduch

Alia Mamduch Habat al-naftalin

Habat al-naftalin

Dar Al-Adab
Sprache: Arabisch
1. Auflage ()
Paperback, 214 Seiten
Verfügbarkeit: sofort lieferbar
14.00 € 

In den Einkaufswagen

Ein sinn­li­cher und poeti­scher Roman über die Welt der Frauen im Bagdad der fünf­ziger Jahre - erzählt aus der Sicht der selbst­be­wussten neun­jäh­rigen Huda. In ihrem sinn­li­chen und poeti­schen Roman Motten­ku­geln schil­dert Alia Mamduch - aus der Sicht eines Mädchens - die Welt der Frauen im Bagdad der fünf­ziger Jahre. Trotz sozialer und sexu­eller Unter­drü­ckung lassen sie sich nicht unter­kriegen. Huda, die Prota­go­nistin und aufmüp­fige Ich-Erzäh­lerin, ist gerade neun Jahre alt, als ihr Vater, ein iraki­scher Poli­zei­of­fi­zier, ihre aus Syrien stam­mende, an Tuber­ku­lose erkrankte Mutter verstösst und eine jüngere Frau heiratet. Huda und ihr kleiner Bruder bleiben bei Gross­mutter, Tante und Gros­s­tanten zurück. Alle zittern vor dem despo­ti­schen Vater, der die Familie regel­mässig besucht, nur Huda, »ein Ausbund an Aufsäs­sig­keit« mit einer »Haut wie Kroko­dil­leder«, wagt es, ihm die Stirn zu bieten. Den Verlust der Mutter über­windet Huda nicht, doch er schärft ihren Blick für die fami­liären und gesell­schaft­li­chen Ereig­nisse. Die Presse über »Motten­ku­geln«:. »Mit diesem Werk beweist Alia Mamduch ihre Meis­ter­schaft in der Technik des modernen Romans.« (Süddeut­sche Zeitung). »Die Frauen stehen in diesem Roman zwar im Mittel­punkt, die Angst vor der Allmacht der Männer ist aber überall greifbar. Aus der Sicht des neun­jäh­rigen Mädchens spie­gelt sich das Bagdad der fünf­ziger Jahre.« - Lite­ra­tur­Nach­richten.