Amin Maalouf

Amin Maalouf Lion al-ifriki

Lion al-ifriki

Dar Al-Farabi
Sprache: Arabisch
1. Auflage ()
Taschenbuch, 392 Seiten
ISBN 9789961903254
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Amin Maalouf erzählt in dieser fiktiven Biogra­phie die Geschichte eines Mekka-Pilgers aus dem Maghreb, der 1518, von Piraten gefangen, Papst Leo X. geschenkt wurde. Der Afri­kaner trat in Rom zum Chris­tentum über, kehrte jedoch später in den Maghreb und zum Islam zurück. Diese Biogra­phie mag in ihren Details durchaus erfunden sein, aber Leo Afri­canus lebte von 1485 bis 1554. Er - studierte - in Fez und beglei­tete seinen Vater auf diplo­ma­ti­schen Wegen. Er wurde noch jung (an die 30) von Piraten entführt und Papst Leo X. als intel­li­genter Sklave zum Geschenk gemacht. Der Papst ließ in frei, nachdem sich Leo Afri­canus (dann Johannis Leo di Medici) zum Chris­tentum bekannte. Die Karte, die er von Afrika zeich­nete, war jahr­hun­der­te­lang DIE Karte Afrikas in Europa. Es liegen auch Reise­be­richte vor. Eine kleine Anek­dote: Wissen Sie warum - Timbuktu - so weit weg ist? Nach der Besch­rei­bung Afri­canus' galt Timbuktu (im heutigen Mali gelegen, weil musli­misch, für die Christen Europas als unzu­gäng­lichste Stadt.