Fjodor Dostojewski

Fjodor Dostojewski Al-Garima wa-l-Uqab (I-II)

Al-Garima wa-l-Uqab (I-II)

(Verbrechen und Strafe / Schuld und Sühne)

Al-Markaz ath-Thaqafi Al-Arabi
Sprache: Arabisch
1. Auflage ()
Paperback, 874 Seiten
ISBN 978995368462.8
Verfügbarkeit: vergriffen
48.00 € 

Der 23-jährige Student Rodion Roma­no­witsch Raskol­nikow, der aus einer verarmten bürger­li­chen Familie stammt und im herun­ter­ge­kom­menen St. Peters­burger Heumarkt-Viertel eine dunkle Dach­kammer bewohnt, besch­ließt, eine alte Frau, eine Pfand­lei­herin, umzu­bringen, um mit dem geraubten Geld sein Studium zu finan­zieren. Dahinter steht der Gedanke,« großen Menschen »sei es erlaubt,« leben­s­un­wertes »zugunsten von« lebens­wertem »Leben zu besei­tigen. Nach der Tat zeigt sich jedoch, dass der Verstand, der die Tat erdacht und ihre Ausfüh­rung gelenkt hat, nicht der allein bestim­mende Teil der mensch­li­chen Persön­lich­keit ist: Raskol­nikow verfällt in ein tage­langes Deli­rium und sieht sich danach, allein mit seinem Gewissen, gren­zenlos einsam. Erst sein frei­wil­liges Geständnis und die Strafe, die der Verb­re­cher als Sühne braucht, führen ihn aus dieser irren Isola­tion heraus. Bezeich­nen­der­weise ist es eine Prosti­tu­ierte und gläu­bige Christin, die Raskol­nikow zum Geständnis rät und, in christ­li­cher Nächs­ten­liebe, sein Leid teilt. Durch die Liebe dieser Frau wird er gerettet. Die« Krank­heit zum Tode »ist über­wunden, Raskol­ni­kows neues Leben beginnt. Fjodor Michai­lo­witsch Dosto­jewskij (1821-1881) zählt zu den bedeu­tendsten Dich­tern der Welt­li­te­ratur. Er war der Sohn eines Arme­arztes aus Moskau. Nach kurzer Tätig­keit als tech­ni­scher Zeichner im Kriegs­mi­nis­te­rium wurde er freier Schrift­s­teller. Vier Jahre Zwangs­ar­beit als poli­ti­scher Häft­ling und bestän­dige Geldnot wegen seiner Spiel­lei­den­schaft zeichnen den uner­müd­lich Schaf­fenden. St. Peters­burg wird die zweite Heimat dieses bedeu­tendsten russi­schen Realisten und Haupt­schau­platz seiner berühm­testen Romane, die bis heute welt­weit bewun­dert und gelesen werden.