Harriet Beecher-Stowe

Harriet Beecher-Stowe Kukh al-am Tom

Kukh al-am Tom

(Uncle Tom's Cabin)


Sprache: Arabisch, Englisch
1. Auflage ()
Paperback, 448 Seiten
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Onkel Toms Hütte in arabisch und englisch. Diesem welt­be­rühmten Klas­siker schrieb Harriet Beecher-Stowe gegen die Unge­rech­tig­keit der Skla­verei. Das Buch entstand 1851/52 in einer Phase, als die Süd- und auch die Nord­staaten die Skla­verei gerade noch­mals gesetz­lich abge­si­chert hatten. Dieses Buch hat maßgeb­lich die Diskus­sion um die Abschaf­fung der Skla­verei beein­flusst und war eines der wesent­li­chen Argu­mente für den US-Bürger­krieg 1861-65, an dessen Ende die Befreiung der Sklaven stand. Das Buch erzählt das Schicksal von Onkel Tom, einem guten braven und sehr gläu­bigen Sklaven, der hart arbeitet. Er dient in seinem Leben nach­ein­ander drei Herren, wobei der erste ihn gut behan­delt, ihn wegen wirt­schaft­li­cher Schwie­rig­keiten jedoch leider verkaufen muss. Tom muss seine Hütte - darin wohnen Frau und Kind und letzt­lich sein bisschen Glück - zurücklassen und tiefer in den Süden ziehen. Als er wegen guter Führung schon fast frei­ge­lassen werden soll, wendet sich das Schicksal wieder gegen ihn und er wird an seinen dritten und letzten Herrn verkauft. Dieser ist extrem rassis­tisch und bösartig, und als sich Tom zuneh­mend für seine Leidens­ge­nossen einsetzt, beginnt eine Tortur, an deren Ende der Tod Toms durch Auspeit­schen steht. In tiefem Glauben an die Bibel und an das Gute verzeiht Tom seinen Aufse­hern und Peini­gern, bevor er stirbt. Das Buch vermit­telt gutes Hinter­grund­wissen zur Skla­verei. Der Leser erfährt viel über die Leben­s­um­stände oder auch die Möglich­keiten zur Flucht - auch die Nord­staaten schickten Sklaven zurück und erst im entfernten Kanada waren Flücht­linge wirk­lich sicher. Es fällt auf, dass die Charak­tere dieses Buches extrem gut oder böse gezeichnet sind. Der tief reli­giöse Tom gleicht in seinem Schicksal und seinen Aussagen in vielen Punkten Jesus selbst, während man den Skla­ven­händler oder den dritten Herrn als Teufel in Person besch­reiben kann. Diese Über­zeich­nung und auch die fata­lis­ti­sche Gottes­gläu­big­keit können heute seltsam anmuten, aber die selbst sehr reli­giöse Autorin wollte der Gesell­schaft von 1850 vermit­teln, welcher Willkür und Schutz­lo­sig­keit selbst ein Engel wie Tom ausge­lie­fert ist und wie stark Skla­verei den christ­li­chen Werten wieder­spricht. Zum Glück ist diese Botschaft ange­kommen. Der engli­sche Text ist dem arabi­schen jeweils gegen­über­ge­s­tellt, so dass diese Reihe ideal für Arabi­schan­fänger geeignet ist!