Ibrahim al-Koni

Ibrahim al-Koni At-Tibr

At-Tibr


Sprache: Arabisch
1. Auflage ()
Paperback, 160 Seiten
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Gold­staub. Der Roman spielt in der von Tuaregs bewohnten Wüste im Süden Libyens. Er schil­dert das Verhältnis zwischen einem Menschen und einem Tier - einem jungen Mann und seinem edlen Kamel­hengst - das das Ausmaß einer exis­ten­ti­ellen Abhän­gig­keit der Krea­turen vonein­ander annimmt. Diese Abhän­gig­keit geht so weit, daß das Kamel für den jungen Mann wich­tiger wird als jede Bezie­hung zu Menschen. Um das in Notzeiten verp­fän­dete Kamel zurück­zu­er­halten, entsch­ließt er sich sogar, dem Druck des Pfand­gläu­bi­gers nach­zu­geben und sich von seiner Ehefrau zu trennen. Doch damit nicht genug: Bei diesem Handel erhält er fata­ler­weise Gold geschenkt, und das Gerücht verb­reitet sich, er habe seine Frau für eine Hand­voll Gold­staub verkauft. Der Versuch, seine Ehre wieder herzu­s­tellen, schei­tert. Ibrahim al-Koni, geboren 1948, wuchs in einem Tuareg-Stamm in der lybi­schen Wüste auf. Nach dem Studium der Lite­ratur am Gorki-Institut in Moskau arbei­tete er als Jour­na­list in Warschau und in Moskau. Seit 1993 lebt Ibrahim al-Koni in der Schweiz. Er hat zahl­reiche Romane und Erzäh­lungs­samm­lungen veröf­f­ent­licht. 1996 erhielt er für sein Gesamt­werk den liby­schen Staat­s­preis für Kunst und Lite­ratur. (perlen­tau­cher.de)