Tayyib Salih

Tayyib Salih Urss az-Zain

Urss az-Zain


Sprache: Arabisch
1. Auflage
Paperback, 128 Seiten
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»Die Hoch­zeits­feier, mit ihren grellen Bildern an Fellini-Filme erin­nernd. Da tanzen verfüh­re­ri­sche Huren vorm schmun­zelnden Imam, da plau­schen reiche Bauern mit der modernen und auch ein bisschen links stehenden Jugend, da werden berau­schende Getränke bei Koran-Zitaten konsu­miert. Eine große Versöh­nung­su­topie.« Der Tages­spiegel, Berlin. Mit seinem Lachen, das dem Geschrei eines Esels gleicht, erhei­tert er das ganze Dorf. Alle mögen ihn, diesen Sonder­ling, so dürr wie eine ausge­trock­nete Ziege, mit einem Zahn oben und einem unten, und keiner weiß: Ist er ein Heiliger oder ein Narr?. Tayyib Salih studierte an der Univer­sität Khartum und arbei­tete zunächst als Lehrer. Später studierte er in London inter­na­tio­nale Bezie­hungen. Zeit­weise war er in der arabi­schen Abtei­lung der BBC London ange­s­tellt, übte später verschie­dene Tätig­keiten für die UNESCO aus, und war Gene­ral­di­rektor des Infor­ma­ti­ons­mi­nis­te­riums in Katar. At-Tayyib Salih ist der bedeu­tendste moderne arabi­sche Autor aus dem Sudan. Ein zentrales Thema seines Werkes ist die Über­sch­rei­tung kultu­reller Grenzen zwischen tradi­tio­neller suda­ne­si­scher und west­li­cher Kultur. In seinem berühm­testen Werk, Mausim al-Hidschra ila asch-schimal (dt. Zeit der Nord­wan­de­rung) wird ein solcher Grenz­gang am Beispiel des Schick­sals eines suda­ne­si­schen Studenten in Großbri­tan­nien erzählt.