Thomas L. Friedman

Thomas L. Friedman Al-Alam mustah

Al-Alam mustah

(Die Welt ist flach)


Sprache: Arabisch
1. Auflage ()
Gebunden, 511 Seiten
Verfügbarkeit: 4-5 Wochen
32.00 € 

In den Einkaufswagen

Eine kurze Geschichte des 21. Jahr­hun­derts. Sie wissen Bescheid über die Globa­li­sie­rung? Dann wissen Sie auch, daß jähr­lich einige hundert­tau­send ameri­ka­ni­sche Steue­r­er­klär­ungen in Indien erstellt werden, daß USRa­dio­logen routi­ne­mäßig kurz vor Feier­a­bend CT-Aufnahmen nach Austra­lien schi­cken, um am nächsten Morgen die fertige Auswer­tung aus dem elek­tro­ni­schen Post­fach zu nehmen, und daß Sie selber mögli­cher­weise schon einmal, ohne es zu ahnen, in einem Call­center ange­rufen haben, obwohl Sie nur einen Tisch im Restau­rant reser­vieren wollten? Als der Pulitzer-Preis­träger Thomas L. Friedman 2004 das »indi­sche Silicon Valley« in Banga­lore besuchte, begriff er, daß die Globa­li­sie­rung seit der Jahr­hun­dert­wende in eine neue Phase getreten ist: Nicht mehr allein die Herstel­lung von Turn­schuhen und T-Shirts, auch geis­tige Dienst­leis­tungen werden heute dort erbracht, wo sie am wenigsten kosten. Fried­mans Erkenntnis: Die Welt des 21. Jahr­hun­derts ist flach, der Globus einge­ebnet durch die Möglich­keit, digi­tale Daten von belie­bigen Winkeln der Erdkugel in andere zu verschi­cken, und zwar höchst billig und weitaus schneller, als man einen Stapel Papiere von Büro zu Büro tragen kann. Deshalb wett­ei­fern Blogger mit Nach­rich­te­na­gen­turen, deshalb haben selbst Nach­hil­fe­lehrer keinen Wett­be­werbs­vor­teil mehr, wenn sie gleich um die Ecke wohnen - und deshalb müssen immer mehr Menschen in immer mehr Tätig­keits­be­rei­chen auf einem globalen Arbeits­markt konkur­rieren. Friedman folgt den Daten­strömen und führt vor, wie sie die Exis­tenz von Mana­gern und Mittel­ständ­lern, von chine­si­schen Studenten und Haus­frauen in Utah entschei­dend verän­dern. Sein Buch ist erhel­lend und fesselnd - leben­dige Repor­tage und prägn­ante Einfüh­rung in die Dyna­miken der globalen Gegen­wart in einem. Die Verän­de­rungen betreffen uns alle, egal, wo wir leben, egal, was wir tun. Wir sollten ihnen, so sein Pläd­oyer, mit gebo­tener Dring­lich­keit, mit Realismus und Opti­mismus begegnen - er liefert das Anschau­ungs­ma­te­rial und die Anlei­tung.